14. Juli 2010
Es gibt Menschen, die wollen noch gar keinen Spaß am Fliegen haben. Und ihr erstes Ziel ist es, das Fliegen hinter sich zu bringen.
Hier kommt die gute Nachricht – das funktioniert.
Können Sie sich an Situationen erinnern, in denen Sie z.B. Auto fahren und plötzlich finden Sie sich sehr nah an Ihrem Ziel wieder, und zwar ohne sich an die letzten 10 Minuten Fahrt im Detail erinnern zu können?
Oder die Zeit verfliegt, weil Sie etwas tun, das Sie ausgesprochen gerne tun?
Das können Sie sofort auch für das Fliegen anwenden, wenn Sie noch nicht gerne fliegen: Sie stellen sich bereits für den Weg zum Flughafen eine Musikcollection zusammen, die Sie unwahrscheinlich gerne hören, kaufen sich für den Flug ein Buch, das Sie schon sehr lange lesen wollten oder auf das Sie lange gewartet haben um es zu lesen und Sie nehmen auf Ihrem Laptop einen Film mit, den Sie lieben etc.
Und Sie werden den Flug ganz gut hinter sich gebracht haben, eigentlich viel besser als sie es jetzt noch für möglich gehalten hatten, weil die Zeit viel schneller vergangen war. So schnell! Und vielleicht werden Sie mit jedem Flug bemerken, dass das Fliegen leichter und leichter geht.
Das mintgrün-gestreifte Mini-Lochness übrigens liebt Wagner wegen der großen Emotionen und weil ein Lochness in Schottland beim Wasserloch kaum je Musik vernehmen kann.
Allerdings fliegen Mini-Lochness auch sehr selten. Daher möchte das kleine Monster die Zeit im Flugzeug lieber verlangsamen um wirklich alles genießen zu können und pfeift in der Nähe der Wägen mit den Essenstabletts leise vor sich hin „you can get if you really want it…“.
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13. Juni 2010
Mit ein bißchen Konzentration können Sie sich leichter als Sie jetzt noch vermuten daran erinnern, wie Sie als Kind gemalt haben, dringend Spielpartner für Gesellschaftsspiele gesucht, an Schnitzeljagden teilgeommen oder Flieger gespielt haben. Damals war alles aufregend und voller Spaß. Sie waren begierig auf das Leben und hatten starke Wünsche. Sicherlich wollten Sie auch das Abenteuer vom Fliegen erleben.
Und dann der Genuss des ersten Fluges, dieses Gefühl, wenn ich in den Sitz gedrückt werde, während das Flugzeug in großer Geschwindigkeit an Höhe gewinnt, ist das nicht so ein Abenteuer wie auf dem Rummelplatz mit Fahrgeschäften zu fahren? Und dann kommt eine sehr nette Frau und fragt was ich trinken will - wow, ich wähle Cola, weil Zuhause gibt es ja immer Apfelsaft. Dann gibt es Essen, dann gibt es Film und dann sind wir leider schon da…Erinnern Sie sich?
Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder…ach egal. Spielen Sie doch mal wieder was. Angst und Spiel sind völlig entgegengesetzte Zustände. Ich wähle das Spiel. Und Sie!?
Ein toller Film für noch Flugängstliche ist “Hook” mit Dustin Hoffman, Robin Williams und Julia Roberts. Es geht um einen Mann, der seine Flugangst in jeder Hinsicht überwindet. Übrigens weil er Unmengen von Spaß hat.
Apropos Spaß. Heute hat das mintgrüngestreifte Mini-Lochness einen extrem gutaussehnden Piloten in einem Münchner Flughafencafe getroffen und war schwer beeindruckt. Mehr davon demnächst.
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12. Juni 2010
Es gab eine Zeit ohne Flugzeuge. Vorletztes Jahrhundert noch gab es keine Autos und keine Flugzeuge. Und noch eine zeitlang davor gabe es keine Geld und keine Zahnbürsten.
Und es gab Menschen, die eine starke Vorstellung davon hatten - unter uns, das war nicht nur ein Bild sondern das war ein riesiger Film in 3D und Farbe.
Wie Richard Bach (Möwe Jonathan) so etwas kommentierte: “es gelingt immer, wenn Du genau weißt, was Du willst”.
Wirklichkeit wird das, was als Idee zuvor da war.
Ich habe von Menschen gehört, die eine Idee oder einen Traum haben, und dann jedes Mal innerlich anfangen mit sich zu diskutieren, ob das wirklich möglich ist.
So etwas ist für Deutsche einfach zu lösen - mit Straßenverkehrsregeln. Der Gedanke, der den Traum in schönem Licht auf riesiger Leinwand mit wunderbarem Sound beinhaltet, hat einfach Vorfahrt. Bei dem schönen Traum-Gedanken im Riesenformat erscheint das auf dem Kopf stehende gelbe Quadrat mit weißem Rand und gewährt, dass störende Gedanken aus den Seitenstraßen stoppen, weil die Idee 1000x wichtiger ist als alles andere - “es gelingt immer, wenn Du genau weißt, was Du willst”.
Was ist das, was Sie wollen?
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4. Juni 2010
Stimmt, manchmal hoppeln Flugzeuge. Das gehört so. Z.B. wenn sie über die Schwelle eines Jetstreams fliegen - das sind große Luftströme, die Flugzeuge gezielt ansteuern wie eine große Bundes-Luftautobahn.
Haben Sie eigentlich auch Schiffangst bzw. Bootangst?
Da ist es quasi dasselbe. Das Boot springt manchmal um dann wieder auf der Wasserfläche aufzukommen. Das kann z.B. wiederum an dem kleinen mintgestreiften Ungeheuer von Lochness liegen, das das Wasser in Bewegung bringt und Wellen verursacht.
Und auch ein Flugzeug springt manchmal um dann wieder auf der festen Luft aufzukommen. Das ist dasselbe wie mit dem Boot.
Apropos Bootfahren- sind Sie schon einmal Kanu gefahren? Das kann man ja am Bodensee ausprobieren um dann in Kanada, wo das Kanu eigentlich herkommt, richtig tolle Naturerfahrungen zu machen - noch vor 100 Jahren war dort das Kanu traditionell eines der wichtigsten Transport- und Fortbewegungsmittel in den Weiten des Landes.

Wow, da kann man Bären sehen und und in den Fjordlandschafen im Osten Kanadas Wale antreffen. Der Indian Summer in Kanada ist überwältigend in der Farbenpracht des Herbstlaubes…sehr schön anzusehen während Sie mit Indianerschmuck und Cowboyhut im Kanu auf den Flüssen Touren machen. Womöglich treffen Sie sogar die Nachfahren der Indianer, die dort im Einklang mit der Natur gelebt haben und die heute noch viel von dem tradierten Wissen über die Natur zur Verfügung haben.
Die Welt wartet auf Sie. Halten Sie Ihre Verabredung und haben Sie Spaß!
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1. Juni 2010
Im sogenannten Mandelkern, der im ältesten Bereich unseres Gehirns liegt, sind Programme abgelegt, die uns vor Gefahr schützen, noch bevor die auslösenden Signale bewusst im Großhirn verarbeitet werden.
Bestimmt kennen Sie das - ein Auto naht hörbar schnell und Sie sehen es über die Straße gehend im Augenwinkel kommen. Dann werden Sie ohne Überlegung rennend die Straße überqueren - noch bevor Sie bewusst den Entschluss zur Eile gefasst haben. Das ist unser Mandelkern - bestimmte Auslöser werden analysiert und der Körper in Bewegung gesetzt oder in Erstarrung gebracht, je nach dem was angemessen ist.
Und jetzt kommts: manchmal schleichen sich Ängste in die Amygdala, die nicht ins Notfallprogramm gehören - z.B. Flugangst.
Daher fühlt sich Flugangst auch oft so dramatisch an.
Allerdings kann diese Flugangst auch wieder aus der Notfallprogrammierung rausgenommen werden. Entweder mit Hilfe eines mintgrüngestreiften Mini-Monsters von Lochness, das fürchterliches Deutsch spricht, oder mit der Veränderung des Films, der bei Flugängstlichen im Kopf abläuft. Die Filme in der Amygdala sind in farbig abgespeichert.
Wenn Sie nun den Film in Schwarzweiß überführen, schwächt sich bei vielen Menschen das Flugangstgefühl bereits stark ab.
Und wenn Sie möchten, sollten Sie diese Technik doch nicht zu schnell ausprobieren - es könnte zu Flugangstreduktion führen. Bitte überlegen Sie sich gut, ob Sie nicht Ihre Flugangst im gewohnten Ausmaß behalten möchten.
Ach, und schöne Grüße von Mini-Nessie. Zur Zeit sitzt es am Münchner Flughafen und erwägt die nächste Maschine nach Ägypten zu nehmen - wegen des schönen warmen Wetters und der Cheopspyramide, die es endlich besichtigen möchte.
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1. Juni 2010
Letzte Woche, ich glaube es war Freitagvormittag, war ein Flugängstlicher in meiner Coaching-Praxis, den es beunruhigte, dass die Flugzeugflügel wackeln, wenn er aus dem Flugzeugfenster schaut. Und das geht noch ein paar anderen Menschen so, hat er glaubwürdig versichert.
Vielleicht wissen diese Menschen noch nicht, dass es hilfreich ist, wenn die Flügel wie aus roten Gummibärchen etwas wackeln, wären sie aus Krokant könnten sie sich nicht den Luftbewegungen anpassen und würden womöglich brechen wie ein Schokokrokantriegel splittert. Aus dem angenehmen Himbeergummi jedoch gehen sie einfach mit - was sehr appetitlich aussehen kann!
Das Fahrwerk ist übrigens traditionell aus grünen Gummibärchen.
Und während sie noch über dieses Flugzeug mit den himbeerroten Tragflächen nachsinnen, entdecken Sie nicht zu schnell, dass Sie einem Flug in einem solchen Flugzeug mit jedem Atemzug gelassener entgegensehen. Bonne Voyage!
Ach übrigens, hören Sie das mintgrüngestreiften Mini-Lochness auf der himbeerroten Tragfläche sitzend “Über den Wolken” pfeiffen?
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1. Juni 2010
Hallo an alle Flugängstlichen und Fluggenießer,
wie sieht Ihre Zukunft aus? Welche tollen Erlebnisse genau warten auf Sie? Können Sie Ihre tolle Liebesbeziehung in der Zukunft sehen, den beruflichen Erfolg wahrnehmen und das Meeresrauschen im Zuge Ihrer zukünftigen Reisen jetzt schon hören?
Gestern war eine junge Frau in meiner Coachingpraxis und sprach über Ihre Flugangst. Die letzten Jahre ist sie kaum mehr geflogen, die Flugangst war immer größer geworden. Doch jetzt möchte sie gerne einen jungen Mann, Richard, in Australien besuchen und der Wunsch wieder zu fliegen wächst.
Das passiert häufiger: Menschen bekommen Angst vor dem Fliegen und vermeiden es einfach, weil es ja so wichtig auch nicht ist.
Und bei der Frage nach Ihrer Zukunft wissen sie nicht so genau, was sie antworten sollen. Sie haben alles ein bißchen weggeschoben - sie schauen in ihrem Kopf gar keine schönen Zukunftsfilme mehr an, hören keine Geigen im Himmel, sondern haben sich arrangiert.
Das Fliegen ist nur ein Puzzle-Stein im befreiten Leben. Je früher Sie sich den Weg frei machen zu allen Erlebnissen, die Sie erleben würden wollen, wenn Sie wüßten, dass Sie noch genau 6 Monate auf diesem Planeten haben, desto besser fühlen Sie sich, desto schneller können Sie Ihre schillernde Zukunft planen.
Gerade kommt eine SMS von dem mintgrüngestreiften Mini-Lochness aus Australien. Es schreibt, es hätte die Aboriginies besucht, schwimmt heute mit den Delfinen im barrier reef und freut sich schon auf einen Cappuccino in seinem Münchner Lieblingscafe.
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1. Oktober 2008
Willkommen in meinem Flugangst und Flugspaß-Blog.
Ich freue mich, Sie hier zu begrüßen und in regelmäßigen Abständen von Flugangst und Flugspaß zu erzählen.
Hier können Sie Flugangst oder Flugspaß lernen, ganz wie Sie möchten.
Flugangst und Flugspaß liegen wirklich nahe beieinander. Welches Gefühl genau der Mensch im Flieger erlebt, hängt davon ab, welche Bilder und Töne bzw. Worte er sich macht. Genau er macht sie sich - das sind einfach seine internen Abläufe im Gehirn, wir könnten auch Angewohnheiten sagen.
Kennen Sie das, dass Sie positiv aufgeregt werden vor eine Zugreise, weil Sie Züge interessant finden? Oder dass Sie ausgesprochen gerne einen leckeren Cappuccino in Ihrem Lieblingscafé trinken? In diesen Zusammenhängen haben Sie sich wirklich angenehme Abläufe von Bildern und Geräuschen und weiterhin Gefühlen angewöhnt. Herzlichen Glückwunsch!
Und das ist die wirklich gute Nachricht: Sie können sich umgewöhnen!
Ab sofort können Sie lernen, den Cappuccino schräg anzuschauen, weil Sie ein mintgrüngestreiftes Mini-Ungeheuer darin vermuten.
Oder Sie können rausfinden, wie Sie persönlich es genau machen, dass Ihre persönliche Flugangst entsteht.
Jede Flugangst ist anders (schon allein ob sie vor dem Flug auftaucht und nach dem Start verschwindet oder ob sie unter bestimmten Umständen beim Fliegen richtig spürbar wird um sich am Zielflughafen in Nichts aufzulösen).
Viel Spaß dabei und denken Sie sich nichts, wenn Ihnen bei der Verlangsamung Ihrer Denkabläufe -sehe ich zuerst ein Bild oder höre ich zuerst ein Geräusch?- ein mintgrüngestreiftes Mini-Ungeheuer von Lochness aus einem Flugzeugfenster zuwinkt.
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